Sonntag, 11. März 2007

Puppentheater, Handbags and then some more...

Unser freier Tag bescherte meiner lieben Beifahrerin einen ausgiebigen Ausflug nach New Jersey zur ehemaligen Gastfamilie, dem lieben Bernd einen mehr als ausgiebigen Ausflug ins MoMa und uns beiden einen großartigen Abend off off Broadway.
"Birdy and the Golden Putter" hieß das Kleinod. Und die besondere Ehre der Closing Night (nach einem 10 days run) war komplett unser. Mit Wartelistenplatz, hektischem Abendessen und Standing Ovations. Im großen und ganzen ging es um die kleine Birdy, die den Minigolfplatz ihres jüngst verstorbenen Vaters retten wollte/musste vor dem üblen MisterWaxmuseum, der aus ganz Puttville ein Gruselkabinett mit dem Namen Waxburgh machen wollte. Böse Undercoveragenten im China-Look, sexbesessene Tanten aus Badmintontown, dumm-verliebte Schreiner und herrliche Touristen-Puppets waren auch noch dabei und kämpften allesamt um den magischen goldenen Minigolfschläger, der Freiheit und Frieden für alle bringen sollte. Ach ja, einen Hitler-Imitator gab es auch! Groß.
Desweiteren stellte sich unser freier Tag als der erste jackenlose Frühlingstag des Jahres dar und zog die Kaffeetassen allesamt auf den Sidewalk. Heute zieht es wohl alle an die See. Und auch wir machen da gerne mit. Denn mit schlappen 20 Mannheimer Grad können wir schon lange mithalten!!
Im Übrigen gibt es die langersehnten Beweisfotos jetzt regelmäßig unter Tumbler's Pics zu sehen. kann sein, dass ihr euch da anmelden müsst. Lohnt sich aber und ist kostenfrei!
Wir verabschieden uns in Richtung Coney Island und melden uns heute abend zurück mit dem spannend Programmpunkt "Schickt uns an den Broadway" zurück!! Alles weiter später. Und das Beste gleich jetzt von
Nina & Bernd

Freitag, 9. März 2007

Porzellanmalerei am Waverly Place



Waren nur eine der großartigen Attraktionen, die uns der gestrige Tag bescheren durfte. Und auch heute startet sich das Ganze Vorhaben in purem Sonnenschein. Und weil wir vom Bahnfahren einfach nicht genug bekommen können, geht es auch schon gleich auf die Seilbahn zum Roosevelt Island!

Ausgiebige Ausflüge in diverse globalisierungsfreundliche Kommerzketten sind dabei natürlich weiterhin genauso im Programm eingeschlossen wie überraschende Kaffeehausbesuche und ausführliche digitale Motivkämpfe.

Weitere Planungsphasen sind bisher noch nicht abgeschlossen worden, aber wie immer halten wir jedermann in gewohnt charmanter Weise auf dem Laufenden. Ein spannender Tag also auch heute, nach einer ruhigen Nacht für unsere Patientin. Und somit auch für das Notfallteam.

In diesem Sinne wünschen wir euch feisten Feierabendspass
und grüßen aufrecht winkend,

Nina & Bernd

Donnerstag, 8. März 2007

Krankenstation á la NYC


Achtung: Bitte nicht wirklich kümmern. Alle kommen durch!

Und sehen heute morgen auch schon wesentlich besser aus als gestern abend. Aber immerhin haben wir ein konstantes Vertrauensverhältnis zum Apotheker von um die Ecke herstellen können. Eine der leichtesten Übungen für Weggefährtin Nina, dieja bereits nach unserem dreistündigen (!) Shoppingaufenthalt bei Lane Bryant am Dienstag Freundschaften fürs Leben oder zumindest die nächste Lieferung an körperfreundlichen Textilelementen schließen konnte. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für die freundliche und verständnisvolle Betreuung meiner Wenigkeit, die sich in Sachen Damenoberbekleidung doch ein wenig verloren vorkam.

Nach der gestrigen Zeitreise durch die Ur- und Unwelten der Erdgeschichte, inklusive BiBang-Imitation (Hahaha), im American Museum of National History (dieses arroganten Amis) und natürlich in frisch erworbener Unterwäsche samt Schleife (und mit einem sichtlich gelangweilten Kunsthistoriker, der mit ausgestopften Indianern und Maya-Kloschüsseln ziemlich wenig anfangen konnte), geht es heute auf umtriebigen Postkartenkauf und mal endlich auch ans Telefon. (Wir haben euch nicht vergessen!!)

Weiterhin sind wir natürlich auf der permanten Suche nach rasenten Geschäftsideen für einen amerikanischen Neustart, den kleinpreisigsten Schnäppchen und dem leckersten Essen der Stadt. Nähere Hinweise hierzu in Kürze.

For now, wünschen wir euch Daheimgebliebenen Geduld, feine Märzensonne und weiterhin ein großes Herz,

Nina & Bernd

Mittwoch, 7. März 2007

Good morning, Mr Snow...




Plötzlicher Schneeinbruch schaltet hier schon am frühen morgen die ganze Stadt einen Gang runter. Keine Ahnung wer dabei und bei wem einbricht, aber uns tut das nach dem gestrigen Bettflucht-Happening eigentlich ganz gut. Denn noch einmal um halb sechs beim Starbucks an der Tür zu klopfen und Asyl zu beantragen, während jeder normale Mensch noch in den feinsten Träumen liegt, das erträgt sich nicht jeden Tag.

Darum heute ins naturhistorische Museum auf der Suche nach Ben Stiller und dem Brontosaurus. Feiner Spaß, vor allem wenn hinter her ein Lunch in der Upper Westside winkt. So begeht sich unser zweiter Tag und fängt internettauglich in der Nachbarschaft an. Wir bedanken uns dafür auch ganz brav beim freundlichen Starbucks-T-Online-Hotspot-Personal und grüßen mit der besten Aussicht im westlichen Chelsea.

Dienstag, 6. März 2007

Alive and freezing!!!

Eigentlich ja kickin', aber die spätwinterlichen Temperaturangriffe setzen den armen Warmblühern aus der Rheinebene gehörige Seitenhiebe in die Visage. Dennoch: alles bestens und vor allem bei Zeiten wach!! Wir schreiben mittlerweile viertel vor acht und sitzen schon im zweiten Starbucks des Tages. Himmel: blau, Koffeeinpegel: steigend und kurz vor dem ersten ernsthaften Geldaustausch. Soll heißen: es mache sich keiner Sorgen, wir essen gut, schlafen ruhig und duschen weiterhin sehr warm. Wünschen uns Wärmflaschen to go und ins Gesicht. Aber die sollten bitteschön nicht allzu sehr auftragen. Und morgen tragen auch wir Daunenparka in Glanzoptik und übergroße Sonnenbrillen.

Liebe (erste) Grüße an die Heimatmannschaft
von
Nina & Bernd

Donnerstag, 1. März 2007

Abendlicher Schleudergang minus zwei Tage

In meiner Waschmaschine drehen sich die liebsten Karohemden in den Feuchtstatus, während die liebe Reisebegleitung grippefeindliche Amphitamine schluckt, um wenigstens den Abflug noch zu erleben. Ein Scherz. Aber ernst gemeint, denn zwei Wochen New York im Schnupfenkoma hatte sich keiner von uns gewünscht.

Aber wir sind wie meistens guter Dinge und setzen auf den Faktor Zeit. Ein schwieriges Geschäft, denn mal ehrlich, Zeit ist genau das wovon man knapp vorm Urlaub bekanntlich am wenigsten hat. Unglaublich, was man da so alles unbedingt noch vor dem Reiseantritt zu erledigen hat. Keine Ahnung, ob es nun wirklich nötig war, den Kühlschrankinnenraum keimfrei zu schrubben und noch kurz das Saatgut für die Frühblüher in die Balkonkästen zu bringen, aber irgendwie fühlt sich das ziemlich gut an, wenn man auch hinter diesen Posten seinen Haken setzen kann. Schließlich sind wir alle auch nur unserer Eltern Kinder. Und schließlich entschädigt uns ab Montagmittag nostalgisch frisch gebrühter Starbucks in our cup. Herrjehh..

Dienstag, 27. Februar 2007

One down!

Während sich draußen vor dem Fenster die Straßenbeleuchtung vor sieben Minuten spontan in einen verfrühten Feierabend verabschiedet hat, werden hier die ersten Probepackungen durchgeführt. Mit dem Ziel, nur ein möglichst platzfreundliches Kleingepäck auf den Hinflug zuschicken, um am Ende mit herrlich großzügigen und neu erworbenen Koffermonstern voll lebenswertsteigernder Souvenirs wieder sicher in Frankfurt/Main zu landen, verbringen sich die Stunden leicht und schnell. Aber mittlerweile ist durchaus Land in Sicht. Und ein knapper Blick aufs Onlineticket motiviert extremst. Sollten sie mal versuchen..